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Die tierseelische Disposition von Hund und Katze liegt weit auseinander. Noch mehr als das Pferd hat der Hund sein seelisches Instinktwesen, die Summe seiner Fähigkeiten, der Führung des Menschen unterstellt, nicht so die Katze. Wohlerzogen, gehorcht der Hund auf jeden Zuruf oder Pfiff. Er strebt mit seinem Bewegungstrieb ausgreifend in die Weite, so der Jagdhund mit seinem Spürsinn der Fährte folgend, beim erlegten Wild anschlagend oder es apportierend, als Hütehund die Schafe oder Rinder treibend oder die Herde zusammenhaltend. Immer nach vollbrachter Tat kehrt er zurück, setzt sich auf die Hinterläufe, wedelt mit dem Schwanz, hebt den Kopf gestreckt in die Höhe, schaut seinen Herrn treu ergeben an, in Erwartung auf den nächsten Befehl. Ebenso aufmerksam hingebungsvoll verhält er sich als Schutzhund von Haus und Hof, als Begleit- und Führerhund, z.B. Blindenhund, als Schnüffelhund, untrüglich geringste Geruchsspuren erschnüffelnd, oder als






