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Stellung im Betriebsorganismus
Hinsichtlich der Gestaltung des landwirtschaftlichen Organismus zu einem in sich geschlossenen Ganzen ist das Rind bzw. der zur höheren Einheit geformte Herdenorganismus «Königin und König» unter allen Haustieren. Gewiss, ein jedes derselben, wie in den vorausgehenden Kapiteln angedeutet, leistet seinen Beitrag gemäß dem in die Leibesbildung untergetauchten Seelischen. Dem Wesen der Kuh aber ist eine Universalpotenz eigen. Aufgrund dieser Tatsache kann streng genommen auf die Rinderhaltung nicht verzichtet werden. Ihre essentielle Bedeutung liegt erst sekundär in dem, was sie an Nahrungsmitteln und sonstigen Rohstoffen erzeugt. Das ist die Außenseite. Diese repräsentiert die Reihe der Feldfrüchte, die eine wesentliche Grundsäule der Urwertschöpfung im Wirtschaftsleben bilden. Die primäre Leistung liegt auf der Innenseite; es ist die besondere Befähigung, die physiologischen Funktionen oder mehr noch die Wesensglieder des Betriebsorganismus aufeinander zu beziehen und dadurch diesen als Ganzheit gesund und entwicklungsfähig zu erhalten. Die Kuh – immer gedacht als Glied des hofbezogenen Herdenorganismus – setzt das weisheitsvolle Maß






