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Folgt man dem, was sich an naturwissenschaftlichen Einzeltatsachen bezüglich des Verdauungsgeschehen ergibt, stößt man rasch an Erkenntnisgrenzen. Man bemerkt diese im Allgemeinen deshalb nicht, weil man die Schwelle zum sinnlich Unbeobachtbaren nicht genügend beachtet und folglich nicht gewichtet. Man gerät unversehens in abstrakte, qualitätslose Modellvorstellungen. Wird man aber dieser Erkenntnisgrenze bewusst, die sich zwischen dem gegenständlich Wahrnehmbaren und dem Prozessualen des Substanzgeschehens auftut, z.B. beim Übergang von außen nach innen durch die Darmwände, lernt man die Bedeutung und Tragweite der Ergebnisse der Geistesforschung Rudolf Steiners erst wirklich schätzen und würdigen. Unter Hinzuziehung dieser Forschungsergebnisse wird die auf die äußeren Sinne sich stützende Erkenntnis zu einem sich fortdauernd erweiternden Erkenntnisprozess. Sie beleuchten das wirksame Agens, das Wesenhaft-Wirkende, das die Erscheinungen in ihren Formen und Farben hervorbringt. Die Ergebnisse der Geistesforschung fügen zur Außenseite der Erscheinungswelt die wesenhaft-schöpferische Innenseite hinzu.