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Diesem Vorgang voraus, vollzieht sich ein bemerkenswerter Wechsel. Wenig zerkleinert, gelangt Büschel um Büschel aus der Maulhöhle der Kopfregion durch die Speiseröhre und das trennende Zwerchfell in die Bauchregion, in die drei drüsenlosen Vormägen: Erstens in die «Haube» (Reticulum; auch Netz- oder Schleudermagen genannt), von dort zweitens in den Pansen und drittens in den Psalter oder Blättermagen (Omasum). Wenn nicht schon vorher im Pansen, so entscheidet es sich im Psalter endgültig, ob der Futterbrei zur weiteren Verdauung in den Lab- oder Drüsenmagen kommt, oder ob er – ausgepresst – noch einmal den Weg zurück in die Maulhöhle zum Wiederkäuen nimmt. Die einzigartige Aufgabe der Vormägen und hier vor allem des Pansens ist der mikrobielle Aufschluss der rohfaserreichen Pflanzennahrung. Der Pansen mit seinem enormen Fassungsvermögen von ca. 150 Litern erstreckt sich vom Zwerchfell nach hinten bis in die Beckenhöhle.






