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Die Schwelle von der Außen- zur Innenwelt
Die Schwelle der in den Tierkörper verlagerten Außenwelt des Verdauungstraktes zur wirkungsmächtigen Innenwelt des Eigenwesens bilden die Schleimhautwände von Pansen, Drüsenmagen, Dünndarm und, ausklingend, von Grimm- und Enddarm. Diese Grenzhäute sind Organe, die im Vergleich zur leiblichen Außenhaut einen umgestülpten Aufbau aufweisen: Die mächtig ausgebildeten Schleimhäute sind nach außen, nach dem Futterstrom hin gekehrt; sie sind im höchsten Grade stoffwechselaktiv im Hinblick auf den Abbau des Futters und auf die Absorption der ihrer Fremdheit entkleideten Substanzen. Die nach dem Leibesinnern zugekehrte Seite der Darmhaut, die Serosa, ist innerviert. Sie gehört dem Bauchfell (Peritoneum) an, das die Bauchhöhle gleichsam wie ein «innerer Himmel» auskleidet und damit den Sinnes-Nerven- oder Wahrnehmungs-Pol der Darmwände repräsentiert. Dazwischen gliedert sich, die Mitte bildend, eine zirkuläre Muskelschicht, die rhythmisch u.a. für die peristaltischen Bewegungen sorgt. Es ist das Seelische des Rindes selbst, welches in den drei Gliedern der Verdauungshäute tätig ist, zugleich das Geschehen wahrnimmt und es zum Ganzen der Leibesfunktionen zusammenklingen lässt.






