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Die Bedeutung der Hörner und Klauen

In den Hörnern und Klauen stößt das Blut – und die mit ihm verbundene ätherisch-astrale Strahlung – an eine selbst für diese Strahlung undurchlässige Wand, die äußere Hornhülle. Sie ist die zu Horn verhärtete Außenhaut, die reine «Form», der Todespol gegenüber dem Lebenspol des aus den Tiefen des Leibes heraufpulsierenden Substanzstromes. Hier, an diesem Stau- oder Todespunkt, werden das Blut und die Strahlung in den Organismus zurückgewiesen.[1] In den Hörnern und Klauen schließt sich der Organismus der Wiederkäuer vollständig von den einstrahlenden Wirkungen des Kosmos und der Erde ab. Das Rind wird auf sich selbst zurückgewiesen, nicht aber hinsichtlich eines gesteigerten Bewusstseins im Kopf, sondern einer erhöhten Gestaltungskraft im Lebendigen des Stoffwechselpols.

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 12. Juni 1924, Dornach 1999, S. 96 ff.