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Kulturbegründend im zukünftigen Sinn sind Ideen und ihre Verwirklichung in selbstbestimmter Arbeit. Daraus entsteht ein freies Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt. In der Landwirtschaft begegnet der Mensch in täglicher Arbeit den Natur- und Himmelserscheinungen, der Unendlichkeit des Universums. Der Sinneswahrnehmung erscheint diese als eine endliche Summe von Einzeltatsachen, die nur auf der Ebene der physisch-sinnlichen Erscheinung einen in Naturgesetzen fassbaren Zusammenhang erkennen[1][2]

  1. Novalis (Friedrich von Hardenberg): Fragmente 1, Bd. 1, Heidelberg 1957, S. 35.
  2. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Dornach 1979.