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In der betriebsgemeinschaftlichen Praxis beruht die Vertrauensbildung darauf, dass jeder Beteiligte im Bewusstsein lebt seines im Geiste wurzelnden Wesens und dessen, was das individuelle und gemeinsame Strebensziel ist. Um darüber Klarheit zu gewinnen, verhilft das Studium der anthroposophischen Geisteswissenschaft im weitesten Sinn, die Pflege des anschauenden Denkens und dessen Vertiefung durch Meditation sowie der meditative Umgang mit dem esoterischen Spruchgut Rudolf Steiners.161 Im Weiteren gründet sich das Vertrauen auf den Konsens in Fragen, die den Beitrag jedes Einzelnen betreffen: Welche Fähigkeiten kann der Einzelne einbringen, wie und wo ist man willens, aus dem Bewusstsein für das Hofganze Teilverantwortung zu übernehmen, wie sich lebenstüchtig und geistesgegenwärtig jederzeit und überall selbstlos in die Bresche zu schlagen und wie ist man geneigt, in aller Tätigkeit eine ästhetisch-künstlerische Gesinnung walten zu lassen? Damit solche Fragen bewusst werden und die Fähigkeitsbildung stimulieren, müssen Einrichtungen geschaffen werden, auf die auf Seite 177ff (Kap. «Zur geistigen Entwicklung und Führung einer landwirtschaftlichen Betriebsgemeinschaft») eingegangen wird.






