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Die menschliche Arbeit trägt alle Facetten moralischer Wirkungen des niederen, des leibgebundenen Ich hinaus in die Welt. Diese sind dann von der menschlichen Wunschnatur, von Willkür, Machtimpulsen etc. mitgeprägt. Der von daher obwaltende Egoismus kann in Wandlung überwunden werden, wenn durch die geistige Kraft des höheren Ich die Seele die Herrschaft über den Leib gewinnt. Die Arbeit wird zu einer gesinnungs- und ideengetragenen, zu einer, die aus Liebe zur Sache oder im Dienst am anderen Menschen getan wird. Eine uneigennützige Tat erfolgt nicht notgedrungen, sie ist vielmehr aus weiser Einsicht selbstbestimmt. Die freie Selbstbestimmung in der Arbeit an