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der belebten und beseelten Natur kann nur wachsen, wenn Sinnes- sich zur Geisterkenntnis weitet. Die Wahrheit, die sich so erschließt, bestätigt sich in der Fruchtbarkeit des Handelns. Auf diesen Tatbestand deuten die johanneischen Worte: «… ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch zur Freiheit führen».[1] Erst diese solcherart errungene Freiheit stiftet Identität zwischen innen und außen. Der freien, in Liebe vollzogenen Tat geht ein Opfer voraus. Man opfert etwas, was ganz einem selbst angehört, was Eigentum der höheren Ichheit geworden ist, und gibt es hin. Wird dies zur Gesinnung in einer Gemeinschaft, die um einer gemeinsam erkannten Aufgabe willen zusammenarbeitet, weht ein Wind der Freiheit im Wollen.

  1. Joh 8,32.