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In innigem Zusammenhang mit den geistig-kulturellen Initiativen, die von den biologisch-dynamischen Höfen ausstrahlen, steht die praxisnahe Forschung. Nachdem sich beide, Lehre und Forschung, seit 200 Jahren nach und nach aus der Landwirtschaft herausgelöst und akademisiert haben, hat sich diese dem sie von außen dirigierenden wissenschaftlich-technologischen Fortschritt unterworfen, unter Verlust ihrer in instinktiv-volkstümlicher Weisheit gründenden Mündigkeit. In Gegenläufigkeit dazu ist aus der Praxis des biologisch-dynamischen Landbaus von Anfang an eine forschende Haltung und Gesinnung herausgewachsen, die an die traditionellen Verfahren anknüpft, sie verwandelt und zur Grundlage ihrer weiterführenden geistigen Zielsetzung macht. Diese Gesinnung kann sich nicht mit der kausal-analytischen, quantitativ-reduktionistischen Methodik des akademischen Forschens begnügen. Die Forschungsbemühungen weiten sich im Gegenteil auf die qualitative Seite des Wahrnehmens und Denkens, nämlich auf die Frage, welche tieferen Erkenntnisse zu gewinnen sind, wenn der forschende Blick sich auf die Ganzheit des Hofes richtet, seine Glieder und alles, was sich da lebendig und in seelischem Eigenleben entwickelt. Wohin das Auge auch schaut, es sieht nie ein Einzelnes, sondern immer einen Zusammenhang, in dem dieses Einzelne erscheint. Erst der Verstand abstrahiert aus dem Zusammenhang das Einzelne und stellt es in Begriffsform vor. Der Zusammenhang verblasst dabei oder gerät ganz außer Betracht. Das kennzeichnet das kausal-analytische Vorgehen.






