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heimisch sind, wie die Rauch- und Mehlschwalben sowie den schon nicht mehr zu den Schwalben gehörigen Mauersegler. Man wird sich ein Bild machen über ihre Ernährungsweise – im Flug erhaschte Insekten –, über ihre Nistorte: die Rauchschwalben innenräumlich meist in Stallungen, die Mehlschwalben außerräumlich unter Dachtraufen von Ställen, die Mauersegler in Höhlungen alter Gemäuer oder offenen Dachstühlen von Scheunen. Man wird ihre verschiedenartigen Gesangslaute kennenlernen, ihr Brutgeschäft verfolgen und anderes mehr. Alles dies sind Tätigkeiten, in welchen sich das leibgebundene Seelenwesen dieser Vögel den Sinnen kundgibt. Ihre charakteristische Wesensäußerung ist aber ihr ausdauernder Flug. Als gefiedertes Kopf-Sinnes-Wesen schießen sie dahin, Luftwirbel hinter sich herziehend, den Luftraum des Hofes im weiten Umkreis in Bögen und Linien durchmodellierend, um plötzlich blitzschnell mit kräftigem Flügelschlag aufwärts, abwärts oder seitwärts auszubrechen, um eine Beute zu erhaschen. Ihre Tätigkeit erschöpft sich nahezu vollständig in den staunenswertesten Flugkünsten und dies von morgens bis abends über das Sommerhalbjahr hinweg. Im Winter sind sie gen Süden verschwunden.






