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Ruht der Blick auf diesen beziehungsvollen Phänomenen, werden Fragen nach Zusammenhängen wach, die über das sinnlich Erfahrbare hinausgreifen: Verwebt sich da nicht das Seelenwesen dieser sinneskräftigen Geschöpfe in ihren weit ausgreifenden, plastizierenden Flugbewegungen mit dem Element der Luft des ganzen Hofes? Kommt es hier nicht zu einer Durchseelung der Lufthülle? Und ferner die Frage: Warum geschieht dies nur im Sommerhalbjahr von April bis September? Eine monokausale Antwort liegt auf der Hand: Es ist das Nahrungsangebot der Fluginsekten, das im Winter wegfällt. Doch auch dies ist Phänomen. Weist es nicht, wie alle genannten, auf einen über das Sinnliche hinausweisenden, urphänomenalen Zusammenhang? Dieser wurde angesprochen als die Polarität von Kopfpol unter der Erde und Stoffwechselpol über der Erde der Landwirtschaftlichen Individualität (siehe Kapitel «Die Dreigliederung des Menschen und die landwirtschaftliche Individualität», S. 88 ff.).






