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Aus BiodynWiki
Der Winterprozess versetzt die Erde in einen Zustand des Hingegebenseins an sich selbst, einer Art geistigen Erwachens. «Die Erde ist also während der Tiefwinterzeit am meisten Erde; ihre eigentliche Wesenheit ist sie da.»[1] Sie emanzipiert sich von den planetarischen Einflüssen und öffnet sich den einstrahlenden Wirkungen des «fernsten Kosmos», des Fixsternumkreises, den die Griechen bezeichnenderweise Kristallhimmel nannten.[2] Der Winter ist «die Zeit, wo in der Erde die größte Kristallisationskraft, die größte Formkraft entwickelt werden kann für die mineralischen Substanzen. Da ist es dem Innern der Erde eigentümlich […] unter den Einfluss der kristallbildenden
- ↑ Rudolf Steiner: Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen, GA 229, Vortrag vom 6. Oktober 1923, Dornach 1999, S. 23.
- ↑ Die Griechen nannten den Kristallhimmel Uranos (griech. Οὐρανός, Ouranos; lat. Uranus, Coelus oder Caelum, Himmelsgewölbe). Der Kristallhimmel kommt in Dantes Göttlicher Komödie vor. In der esoterisch-okkulten Tradition bewahrt er die Früchte einer vorhergehenden Evolutionsreihe auf. Er umfasst das Himmelsgewölbe und den Fixsternhimmel.






