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Wenn die Dynamik des Tones wesentlich durch die Affinität zum Wasser und den darin gelösten Salzen bestimmt wird, so sind es Luft und Wärme, die das rhythmische Hin- und Herschwingen zwischen Form (fester Kruste) und prozessualem Stoffaustausch mitbewirken. Dieser Rhythmus manifestiert sich besonders in der Dynamik der Hydrathüllen der Tonteilchen. Sie ziehen sich bei Trockenheit (Sommer) zusammen und nähern sich in ihrer Dichte dem Erdig-Festen an. Bei Nässe (Winter) erweitern die Wasserhüllen ihr Volumen. So ist der Ton der Träger des rhythmischen Zusammenspiels des Festen, Flüssigen, Gasförmigen und der Wärme und damit der Repräsentant des Wesensgliedes der Mitte, des «Zwerchfells», zwischen dem Stoffwechselpol über und dem Kopfpol unter der Erde (vgl. Abbildung 5, S. 90).






