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Diese Neubildung ist ein originärer Kristallisationsprozess, ein «Erdewerden» aus dem lebendigen Urzustand des Kolloidal-Wässerigen, einer halblebenden Substanz.[1] Die amorphe Masse der Bodenkolloide durchformt sich aufs Neue. Die Stoffe ordnen sich unter Einlagerung von Metallbasen zur strengen Geometrie des Kristallgitters. Die Kräfte, die diese Ordnung bewirken, werden üblicherweise in den Eigenschaften der Stoffe gesucht. Wie aber ist es möglich, dass gewisse Kristalle wie beispielsweise Quarz einen geographisch abhängigen Habitus aufweisen, andere wie Pyrit ganz unterschiedliche Modifikationen der Kristallgestalt – bei gleicher stofflicher Zusammensetzung – annehmen können? Die Kräfte, die dies bewirken, kommen von außerhalb des Physisch-Irdischen; es sind die genannten außerräumlichen und außerzeitlichen Formkräfte aus dem außerplanetarischen Kosmos, zu deren Manifestation die einzelnen Stoffelemente gemäß ihren materiell gebundenen Eigenschaften in Raum und Zeit einen je spezifischen Bezug haben.

  1. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriss, GA 13, Dornach 1989, Kap. «Die Weltentwicklung und der Mensch», S. 193.