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Die Maxime im Vorfrühling lautet: «So früh wie möglich hinaus auf den Acker.» Das macht die erwähnte Ungeduld begreiflich. Es geht darum, den Acker einzuebnen, die Krümelung durch die Erwärmung und Durchlüftung des Bodens zu fördern und ein erstes Keimbett für die Unkräuter zu schaffen. Diesem Zweck dient der erste Bearbeitungsgang im Jahreslauf, das Abschleppen. Es ist im chemotechnischen Landbau durch den Einsatz der Herbizide überflüssig geworden. Aus Kostengründen und wegen der hohen Schleppergewichte werden die Arbeitsgänge zur Vorbereitung des Saatbetts direkt mit der Aussaat kombiniert. Im biologisch-dynamischen Landbau sollten, soweit es die Witterung zulässt, wo irgend möglich das Abschleppen und ein bis zwei Eggenstriche der Aussaat vorausgehen, um die im zarten Keimlingsstadium befindlichen Unkräuter zu entwurzeln und vertrocknen zu lassen. Gleichzeitig werden die Krümelbildung und die Stoffumsetzungen angeregt, der kapillare Wasseraufstieg unterbrochen und damit die Winterfeuchte im Boden gehalten.