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War im Winter ein rein physisches Geschehen vorherrschend, die Trennung der Elemente, ein Absterben des äußeren organischen Lebens, begleitet von Prozessen der Verdichtung und Kristallisation, so ist es im Frühjahr ein solches größter, äußerer Lebensentfaltung, unter und über dem Boden. Dieses zukunftsgerichtete Werden aber verbraucht Bodenfruchtbarkeit. Dieser Verbrauch geht aus dem Abbau des Trägers des vergangenen Lebens hervor, des Humus. Wie das Endosperm zum Samen gehört und im Auskeimen in die Bildung der Keimpflanze erstirbt, so ist das Nährgewebe des Humus der Keimgrund, aus welchem, unter den einstrahlenden Kräften des Kosmos, das gegenwärtige Leben der Pflanze bis hin zur Fruchtbildung sich erdenhaft ausgestalten kann.