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Seelen- oder Astralorganisation in das bewahrende Leben der sich neu bildenden Ton-Humuskomplexe umgeformt, ein Vorgang, der schwerpunktmäßig im Sommer-Herbst stattfindet. Diese Stoffneubildung im Haushalt der Natur regt zu folgenden Fragen an: Vermögen die Regenwürmer in ihrem Verdauungstrakt noch erdenhafter jene Formkräfte zu verarbeiten, die aus dem «fernsten Kosmos» über Kiesel, Kalk und Ton einstrahlen, als die in ihre Gestalt sich formenden Pflanzen? Sind es diese Formkräfte, die die einander polaren Erdenstoffe, den kristallinen Ton und die Rückstände des Allgemein-Pflanzlichen, zu einer höheren Einheit, dem Ton-Humus vereinigen? Und ist es diese Vereinigung mineralischer und pflanzlicher Stoffe durch die beseelte Tätigkeit der Regenwürmer, die dasjenige schafft, was man landläufig mit Mutterboden bezeichnet? Diese besondere Befähigung des Regenwurms gilt gewiss gradweise auch für andere Wurmarten und für Tiere, die im Larvenstadium im Boden leben (Abbildung 13, S. 222).