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Die Pflanze wächst mit Wurzel, Stängel, Blatt und Blüte bis zur Frucht und Samenreife vor allem aus dem «unmittelbaren Zusammenleben» mit den klassischen Elementen «Erde und Wasser» heraus.[1] Sie vermitteln ihr eine Art Innenwirken, das sich in dem in der Achse Erde–Sonne empor strömenden «Erdsaft» (Xylem) manifestiert. In ihm strömen, aufgenommen von der ätherischen Organisation der Pflanze, die gelösten Stoffe der Erde und die «Formkräfte» des Fixsternumkreises empor und vereinigen sich mit den Wärme- und Lichtkräften von Sonne und Planeten unter Bildung der jeder Pflanzenart eigenen Stoffkompositionen (Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Öle, Aromen, Vitamine, etc.). Es ist ein lebendiges auf ein Ganzes ausgerichtetes Geschehen, das durch zahlreiche Enzyme gesteuert wird. Diese Kraftgebilde führen auf dem Weg zur Vollreife zur Bildung immer neuer, sich von Stufe zu Stufe komplexer strukturierenden Stoffkompositionen. Die Unreife einer Frucht ist dadurch gekennzeichnet, dass die enzymatische Aktivität noch nicht
- ↑ Rudolf Steiner: Ebd., Vortrag vom 15. Juni 1924, S. 192.






