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Genauer besehen, tritt bei der heutigen Massenproduktion das Phänomen der physiologischen Unreife nahezu generell für alle Stoffgruppen auf. Erst wenn die physiologischen Prozesse zur Ruhe kommen, die Enzymaktivität also aufhört, ist das Stadium der vollen Reife und damit das ernährungsphysiologische Optimum der Qualitätsbildung erreicht. Erst in der physiologischen Vollreife genießen wir eine Nahrungsfrucht, in der die kosmischirdische «Außenwirkung» und die kosmisch-irdische «Innenwirkung» eine vollkommene Synthese eingehen. Diese Vollkommenheit wird in der Regel nicht erreicht. Die «Außenwirkung» täuscht eine Vollreife vor, die Aktivität der «Innenwirkung» findet dagegen kein Ende. Dieser solcherart derangierte Stoffwechsel führt zu mangelhafter Haltbarkeit[1] und gibt zur Sorge Anlass, hierin eine wesentliche Ursache für chronische Erkrankungen sehen zu müssen. Die Gründe fortschreitender Minderung des Nährwertes sind:

  1. Ilias Samaras: Nachernteverhalten unterschiedlich gedüngter Gemüsearten mit besonderer Berücksichtigung physiologischer und mikrobieller Parameter, Dissertation, Gießen 1977.