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noch durchführbar. An die Stelle des Schälpflugs trat in den 50er/60er-Jahren des 20. Jh. kurzzeitig die Fräse. Sie sollte die Heilbringerin sein. Eine mit Hackmessern besetzte Welle rotiert, Zapfwellen-betrieben, schlägt in den Boden, wirbelt ihn auf und legt ihn hervorragend durchmischt ab. Die gravierenden negativen Begleiterscheinungen – Schleifsohlenbildung, Verschluss der Regenwurmröhren, Zerhäckseln der Regenwürmer, Gareverlust durch Verschlämmen bei Starkregen, hoher Verschleiß und Energieaufwand – veranlassten (außer im Gartenbau) ihr baldiges Verschwinden. Anderen Zapfwellen-betriebenen Geräten, z.B. mit voraus lockernden Scharen, war auch nur begrenzter Erfolg beschieden. Die gängigen Verfahren heute bilden eine vielfältige Variation von bodenlockernden Stoppelbearbeitungsgeräten mit überwiegend mäßigem Mischungseffekt. Dem Schälpflug am nächsten kommt die Scheibenegge mit einer Bearbeitungstiefe von ca. 5 cm. Ihr hängt der Nachteil an, dass sie die Rhizome der Quecken durchschneidet und verteilt und damit zur Queckenvermehrung beiträgt. Diesen Nachteil macht der schmalscharige, vielzinkige Grubber wett, indem er die Rhizome losreißt und emporhebt, sodass sie leichter heraus geeggt werden können. Sein großer Nachteil aber ist, dass er ungenügend mischt und die Gareschicht nicht komplett unterschneidet. Distel und Ampfer setzt er nur wenig zu. Grubber mit entsprechenden Werkzeugkombinationen können hier Abhilfe schaffen.






