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als Nachfolgefrucht nach einer anderen Getreideart, nach Hackfrucht, Zwischen- und Futterfrüchten, einer tieferen, lockernden, wendenden und mischenden Bodenbearbeitung. Im Falle einer Zwischenfrucht zur Gründüngung muss diese rechtzeitig gemäht, abgewelkt und sodann eingemulcht sein, ehe eine Saatfurche, ggf. mit krumenverdichtenden Nachläufern, gezogen werden kann. Das zu lange Warten in der Hoffnung auf Massenzuwachs kann üble Folgen haben: Starker Taufall an kürzer werdenden Tagen, anhaltender Nebel oder Nieselwetter verursachen bei nicht vollständig abgewelkter Grünmasse Fäulnis. Sie führt vor allem auf schwerem Boden durch Anaerobie zu nachhaltigen Wachstumsstörungen. Die tieferreichende Saatfurche macht den zarten Keimwurzeln den Weg frei, strikt in die Tiefe streben zu können. Es ist verblüffend zu sehen, wie schnell, geradlinig und tief sie im Herbst mit dem krümelnden Erdreich in eins zusammenwachsen. Wie die Pflanzen im Frühjahr in den zunehmenden Tageslängen mit Stängel, Blatt und Blüte gleichsam der Erde entwachsen und dem Licht zustreben, so heften sie im Spätherbst mit den ersten Nachtfrösten und den länger werdenden Nächten in gestauchter Rosette ihre Blätter an den Boden und senken ihre Wurzeln vertikal in die Tiefe. Die Wurzel strebt und wächst in das äußerlich Lichtlose und trifft in der Dunkelheit der Erde durch die über Kiesel, Kalk und Ton im Irdischen wirkende kosmische Strahlung, die das Urbild der Pflanzengattungen, -familien usw. zum physisch-sinnlichen Abbild formt.