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Kristallisationsprozesse des bevorstehenden Winters und auf die Keimlegung zu einer neuen Bodenentwicklung im darauffolgenden Jahr. Das alte Wort gilt: «Vor dem Winter gepflügt, ist halb gedüngt.»[1]

  1. Chaotisierung meint die Überführung des geformten in den ungeformten Zustand. Im vorliegenden Fall heißt dies, die Bodenstruktur, die durch komplexe Lebensvorgänge im voraufgegangenen Jahreslauf gewachsen war (Bodengare), mechanisch aufzubrechen, zu lockern und zu mischen, sie aufzuwirbeln, die Bodenteilchen vertikal und horizontal zu verlagern. Der vom Leben geformte Oberboden wird in Graden dem anorganischen Zustand eines räumlichen Nebeneinanders angenähert. Diese mechanische Chaotisierung bereitet den Boden auf den Empfang der einstrahlenden Formkräfte des Winters und die neu belebenden planetarischen und Sonnenbildekräfte des kommenden Frühjahrs vor.