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Die Kunst des Acker- und Gartenbaus besteht darin, den Mangel an Artenvielfalt auszugleichen oder gar kunstvoll auf ein höheres Niveau als das naturgegebene zu erheben. Fruchtfolge heißt: Die Summe der Nahrungs-, Futter- und anderer zum allgemeinen Gebrauch dienender Pflanzen werden jedes Jahr getrennt voneinander, auf einzelne Ackerschläge und Gartenparzellen verteilt angebaut. Dieselben Früchte folgen einander auf jeder dieser Flächen nach bestimmten Kriterien über die Jahre. So wandern alle Feldfrüchte in gesetzmäßiger Folge durch die Hofgemarkung. Die ausgleichende Wirkung der Fruchtfolge kann wesentlich erhöht werden durch den Mischoder Gemengeanbau, z.B. Hafer, Bohnen bzw. Erbsen, durch Untersaaten, Rot-, Weiß- oder Schwedenklee, durch Einschaltung von Zwischenfrüchten sowie durch Vervielfältigung des Anbaus gemäß der Bedarfslage eines regionalen Marktes.