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Fruchtfolge und Humushaushalt
In der Humusbildung verbindet sich der Äther- oder Lebensleib des Hoforganismus mit dessen physisch-irdischer Organisation. Die vielerlei Formen und Substanzkompositionen der Ernterückstände gehen im Element des Erdigen in einen Zustand des Allgemein-Lebendigen über, den Humus. Dessen Beschaffenheit zeugt noch von seiner Herkunft. Augenscheinlich ist dies bei den sogenannten Humusformen «Rohhumus» und «Moder». Der «Mullhumus» hingegen ist ein Produkt vollständiger Verwandlung. Rohhumus bildet sich im sauren, feucht-kühlen Milieu, Mull im basenreichen, tätigen Boden des warm-humiden Klimas. Rohhumus und Moder zeigen noch pflanzliche Strukturen. Im Mullhumus sind diese verschwunden; er stellt eine Neubildung dar. Und doch ist seiner lebendig-stofflichen Komposition die Bildekräftekonstellation gleichsam eingeschrieben, die dem organischen Ausgangsmaterial, den Wurzeln, Stängeln, und Blättern, eigen war. Aus der Vielzahl an Wuchsformen und Substanzbildungen entsteht das «Allgemein-Keimkräftige» des schwarz-krümelnden Mullhumus.






