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deren Wurzeltrockenmasse bei Roggen 30 dt/ha und bei den anderen Halmfrüchten im Durchschnitt 23 dt/ha beträgt. Sie nehmen eine Mittelstellung bezüglich des Vorfruchtwertes ein, besonders, wenn man die Strohmassen berücksichtigt, die in der Regel der Einstreu im Stall dienen und über den Stallmist wieder in die Fruchtfolge zurückgelangen. Der höchste Vorfruchtwert kommt den Leguminosen zu und unter diesen den Hauptfutterpflanzen Rotklee mit 42 dt/ha und Luzerne mit 52 dt/ha Wurzeltrockenmasse. Außerdem durchwurzeln sie in Tiefe und Breite vergleichsweise den größten Wurzelraum mit den längsten Einzelwurzelfasern.[1][2] Die vor allem zweijährig genutzten Futterleguminosen gelten als Humusmehrer. Die maßvolle Aufeinander-Abstimmung von Hackfrucht, Halmfrucht und Futterleguminosen bildet den Grundrahmen jeder Fruchtfolge, die auf die Wahrung des Humushaushaltes angelegt ist oder besser noch dessen Erhöhung.

  1. Gerhard Geisler: Pflanzenbau. Ein Lehrbuch – Biologische Grundlagen und Technik der Pflanzenproduktion, Berlin-Hamburg, 1988, S. 506.
  2. Eduard von Boguslawski: Ackerbau, Grundlagen der Pflanzenproduktion, Frankfurt 1981, S. 237 f.