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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/921/de
Stehen längere Zeitabstände zwischen Ernte und Neueinsaat zur Verfügung, z.B. nach der sommerlichen Halmfruchternte und der Bestellung einer Hackfrucht im folgenden Frühjahr, bietet sich ein Gemenge an von überwiegend ausgeprägt pfahlwurzelbildenden Leguminosenarten, wie Pferdebohne (Vicia faba) und Lupine (Medicago) sowie die reichverwurzelte Sommerwicke (Vicia angustifolia), Erbse (Pisum sativa), ferner Weidelgras (Lolium perenne), Phacelie (Phacelia tanacetifolia) und, als Stützfrucht, Sonnenblumen (Helianthus annuus). Möglichst noch im Juli gesät, bildet dieses Gemenge große Futtermassen – teils genutzt als Ackerweide –, eine reiche Durchwurzelung sowie gegen den Herbst hin ein vielfältiges Nektarangebot für blütenbesuchende Insekten. Solche Gemenge können – auch als Blühstreifen beispielsweise größere Hackfruchtschläge unterteilend oder als Randstreifen zwischen den Kulturen ausgesät – eine Bienenweide und überhaupt ein Sammlungsort eines überreichen Insektenlebens werden. Die mehrjährigen Futterleguminosen, Rotklee und Luzerne mit Beimengungen an Futtergräsern und -kräutern, werden in der Regel als Untersaaten im Frühjahr, vorzugsweise in frühräumende Winterung (Roggen, Gerste) eingebracht. In gleicher Weise können auch deckfruchtverträgliche Zwischenfrüchte untergesät werden, wie Rot-, Weiß- und Gelbklee (Trifolium-Arten) im Gemenge mit Weidelgras (Lolium-Arten) sowie Seradella (Ornithopus sativus).






