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auf Lehm als auf Sand und wieder eine andere auf Böden verschiedener Säuregrade usw. So finden sich von den für Mitteleuropa beschriebenen 292 Arten der Begleitflora standortbezogen immer charakteristische, mehr oder weniger artenreiche Vergesellschaftungen von Un- oder Beikräutern und Ungräsern.[1]In diese jährlich wiederkehrende Vermengung einer Wildflora mit den Kulturpflanzen greift der Landwirt und Gärtner ein. Er sucht das Ausmaß der Verunkrautung und Verungrasung durch vielfältige arbeitsintensive Maßnahmen zu minimieren. Die aufwendigste und mühsamste Arbeit ist hierbei der Einsatz der Handhacke und das Jäten. Welches Aufatmen daher, als in den 1960er-Jahren die synthetischen Herbizide aufkamen. Seither gibt es solche mit Breitenwirkung und zahlreiche andere, die selektiv auf die Vernichtung bestimmter Problemunkräuter und -ungräser ausgerichtet sind. Im Zuge der gentechnischen Genomveränderungen der zu kultivierenden Zielpflanzen kamen die Totalherbizide hinzu, wie das «Roundup Ready», das mit dem Wirkstoff Glyphosat seinen Siegeszug über die Welt angetreten hat. Die Herbizide sind Erfindungen des Menschengeistes. Sie sind dazu da, um Leben zu töten, zu vernichten. Sie greifen systemisch in den Zusammenhang der Lebensprozesse ein und steuern sie ins Nichts. Die die Lebensorganisation der Pflanzen konstituierenden ätherischen Bildekräfte verlieren die Herrschaft über die Organisation des physischen Leibes. An die Stelle der astralen Kräfte, die über die Einstrahlungen der kosmischen Umkreiskräfte, und jene, die aus der Erde herauf das Erscheinungsbild der Pflanze formen und gestalten, treten solche, die die Fäden zwischen wesenhaftem Urbild und sinnlich-physischer Erscheinungsform zerreißen. Es sind lebensfeindliche Astralkräfte aus der Unternatur, aus dem Unterphysischen, die auf der Stufe des Physischen durch synthetische Stoffkompositionen wirksam werden. Die Herbizide sind ebenso wie die Summe der Pestizide und sonstigen synthetischen Pflanzenbehandlungsmittel auf rein reduktionistischen Gedankenwegen zusammengebaute Schöpfungen des Menschen. Sie sind Trägerstoffe lebensfeindlicher Kräfte, die isoliert im Weltenzusammenhang stehen. Die Vorgehensweise der beliebigen Stoffsynthese entspricht umgekehrt jener Technologie, die die im Stoff gefesselten unterphysischen Kräfte mittels der sogenannten Kernspaltung herauf ans Tageslicht zwingt, beides mit evolutiv unabsehbaren Folgen.
- ↑ Wolfgang Holzner, Johann Glauninger: Ackerunkräuter: Bestimmung, Biologie, Landwirtschaftliche Bedeutung, Graz 2005, 264 S.






