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Unkräuter und -gräser in den Halmfrüchten
Die Begleitflora der Winterung gliedert sich in Herbst- und Frühjahrskeimer. Unter den im Herbst keimenden Unkräutern und -gräsern werden diejenigen lästig, die winterfest sind, wie der Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides) und Windhalm (Apera spica venti) sowie Unkräuter wie Hundskamille (Anthemis spec.), Ehrenpreis (Veronica spec.) etc. Wegen seines geringen Bedeckungsgrades in Herbst und Winter ist Weizen mehr bedroht als Roggen und Gerste. Durch ihre Vorwinterbestockung sind die beiden Letzteren den Ungräsern und Unkräutern im Wachstum und der Bodendeckung voraus. Nur selten erlaubt es der herbstliche Bodenzustand, mit Striegel oder Egge hier regulierend einzugreifen. Dies kann auch nur bedingt im frühen Frühjahr nachgeholt werden. Die Hacke mit schmalen Gänsefußscharen verträgt nur der Weizen – er bestockt erst im Frühjahr –, nicht Roggen und Gerste; diese haben ihre flach auslaufenden Kronenwurzeln bereits weitgehend ausgebildet. Zur Abwehr von Frühjahrskeimern in der Winterung leisten der Striegel und die leichte Egge gute Dienste.






