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Unkräuter und -gräser in den Hackfrüchten

Wie der Name schon sagt, bedürfen die Hackfrüchte neben einer guten Krumendurchlüftung einer intensiven Eindämmung des Aufwuchses an Unkräutern und -gräsern. Bezüglich Artenvielfalt und Konkurrenzdruck ist der Unkrautbesatz der größte im Rahmen der Fruchtfolge. Durch die gegenüber den Sommergetreiden spätere Saat der Hackfrüchte besteht in der Regel ausreichend Zeit, dieser ein bis drei Eggenstriche vorausgehen zu lassen, die die früh- und mittelfrüh keimenden Unkräuter und -gräser entwurzeln. Wo möglich, z.B. bei Runkelrüben (Beta vulgaris), Kohl (Brassica) u.a., kann durch Pflanzen aus dem Anzuchtbeet noch mehr Zeit gewonnen werden, auch später auskeimende Unkräuter wie u.a. Franzosenkraut (Galinsoga), Melde (Atriplex), Gänsefuß (Chenopodium) vom Acker zu bannen. Die Hackfrüchte haben meist eine lange Jugendzeit und erlauben deshalb bis zum Schließen der Reihen eine Fortsetzung der mechanischen Unkrautbekämpfung mit Striegel, Hacke und Häufeln. Gegebenenfalls müssen die Reihen noch einmal von Hand durchgegangen werden.