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In dicht stehenden, vollwüchsigen zweijährigen Futterschlägen haben die einjährigen Samenunkräuter keine Entwicklungsmöglichkeit, sehr wohl aber in lückigen Beständen. Bei der mehrfachen Mahd sind auch diese nicht bedrohlich. Der Feldfutterbau ist vor allem ein probates Mittel, den ansonsten schwer beizukommenden ausdauernden Problemunkräutern wie Distel (Cirsium arvense) und krausblättriger Ampfer (Rumex crispus) Herr zu werden. Die Distel (Cirsium arvense) wird schon durch den ersten Schnitt geschwächt, stärker noch durch den zweiten oder gar dritten. Nach solcherart zweijähriger Nutzung gelingt es, den Acker für die nachfolgende Frucht – in der Regel Wintergetreide – weitgehend distelfrei zu halten. Bezüglich des Ampfers, der nach jeder Mahd zwar geschwächt wird, dann aber rasch in den Samenstand schießt, ist eine reduzierte Samenproduktion meist nicht zu vermeiden. Hinsichtlich der Quecke (Agropyron repens) beeinträchtigt der mehrfache Schnitt die Triebkraft der Rhizome und damit die weitere Ausbreitung.