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die von Roggen und Hafer. Erstere sind mittelstarke Humuszehrer und haben daher hohe Ansprüche an die Vorfrucht – gut gedüngte Hackfrüchte. Weizen ist mit der Vorfrucht Gerste unverträglich. In diesem Fall, wie überhaupt bei getreidereichen Fruchtfolgen (>50%) sowie schlecht zersetzten Strohmassen, treten Fußkrankheiten auf, Verpilzungen an der Halmbasis des Weizens, wie Schwarzbeinigkeit (Ophilus graminis) oder Halmbruch (Cercosporella herpotrichoides). Der regelmäßige Wechsel von Blatt- und Halmfrucht schafft hier Abhilfe. Eine Sonderstellung unter den Gramineen nimmt der in hohem Grad mit sich selbstverträgliche Mais ein. Pilzliche Infektionen können bei Weizen und Gerste, weniger bei Hafer und geringer noch bei Roggen am ganzen Spross bis herauf in die Ähre auftreten. Bei Weizen sind es hauptsächlich im Blattbereich der Rost (Puccinia), der Gelb-, Braun- und Schwarzrost und die Brankrankheiten (Tilletia), in der Ähre (Helminthosporium gramineum) der Zwergstein- und Stinkbrand, bei Gerste die Streifenkrankheit (Ustilago avenae) sowie der Mehltau (Erysiphe graminis), in der Ähre der Gerstenflugbrand, bei Hafer der Haferflugbrand, bei Roggen im Blattbereich der Schneeschimmel (Fusarium nivale), in den Ähren das Mutterkorn (Claviceps purpurea). Mais gliedert sich problemlos in getreidereiche Fruchtfolgen ein; Fußkrankheiten können ihm nichts anhaben.






