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Die Betarüben (Zucker- und Runkelrüben, Rote Beete) sind aufgrund des Nematodenbefalls im Wurzelbereich nur gering selbstverträglich. Die Nematoden (Wurzel- und Stockälchen [Ditylenchus dipsaci]) gehören zu den Hauptverursachern von Fruchtfolgekrankheiten. Sie sind vielrassig, befallen nahezu alle Kulturpflanzen und auch viele Unkrautarten, sind langlebig, weshalb in der Fruchtfolge bis zur Wiederkehr einer Betarübenart ein Abstand von vier bis sechs Jahren eingehalten werden muss. Die Betarüben weisen ein weites Spektrum an Schaderregern auf, wie Virosen (u.a. Vergilbungskrankheit [Beta-Virus 4]), Pilze (u.a. Wurzelbrand, verschiedene Pilze) sowie ferner Nematoden, Blattläuse (Phytophagus), Rübenfliege (Pegomya hyoscyami), Moosknopfkäfer (Atomaria linearis) u.a. Der Befall ist teils sorten- und witterungsbedingt, zum größten Teil aber die Folge mangelnder Bodenhygiene und zu enger Stellung in der Fruchtfolge.