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Halm- zu den Blattfrüchten zugunsten der Letzteren. Die tief wurzelnden Kulturen mit der größten Wurzelmasse – Luzerne gefolgt von Klee – überwiegen den Anteil der meist flachwurzelnden Hackfrüchte mit geringer Wurzelmasse. Die Mittelstellung in beiderlei Hinsicht nehmen die Halmfrüchte ein. Unberücksichtigt des Beitrages der Zwischenfrüchte und der organischen Düngung darf über die zwölf Jahre die Humusbilanz als leicht positiv eingeschätzt werden. Durch die Bodenbearbeitung, vornehmlich im Frühjahr und Herbst, wird sie negativ beeinflusst. Deren Aussetzen während eines Viertels der zwölf Jahre durch den Feldfutterbau mildert den Humusverlust, und dies ebenso durch die mäßige Tiefenbearbeitung in Herbst und Vorwinter durch Pflug, Grubber, Scheibenpflug etc. Ein Verlustausgleich oder gar ein schrittweises Einpendeln auf ein dauerhaft höheres Niveau der Humusgehalte ist dann Aufgabe der humusspendenden Zwischenfrüchte, vor allem aber der Düngung mit Stallmist und Komposten.






